Mareike Lotte Wulf

Panzerpionierbataillon 1 braucht bessere Ausstattung

In dieser Woche wird der Bundestag über den Haushalt und das Sondervermögen für die Bundeswehr abstimmen. Im Vorfeld besuchte Mareike Lotte Wulf, CDU-Bundestagsabgeordnete für Hameln-Pyrmont – Holzminden, gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann das Panzerpionierbataillon 1 in Holzminden. In der Pionier-Kaserne am Solling informierten sich beide über die Aufgaben und Herausforderungen der Einheit.

Mit dem Bataillonskommandeur Stephan Meister besprachen die Abgeordneten die steigenden Anforderungen an die Bundeswehr. Die Sicherstellung von Amtshilfen bei COVID-19 oder bei Naturkatastrophen gehören ohne Zweifel zu den Aufgaben. Nicht zuletzt zeige aber der Ukraine-Krieg, wie wichtig die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr ist. „Es war ein Fehler, die Verteidigungsausgaben in den letzten Jahrzehnten zu reduzieren“, so Uwe Schünemann. „Uns wurde vor Augen geführt, dass die materielle und personelle Ausstattung auch beim Panzerpionierbataillon 1 nicht ausreicht“, sagte der Landtagsabgeordnete.

Das 100 Mrd.-Sondervermögen müsse vollständig den Streitkräften zur Verfügung stehen und das 2%-Haushaltsziel festgeschrieben werden. „Daher hat sich die CDU im Bundestag dafür stark gemacht, dass das Sondervermögen – wie versprochen – zu 100 Prozent tatsächlich der Bundeswehr zugute kommt. Besonders wichtig ist mir, dass die Investitionen auch hier in Holzminden ankommen”, sagte Mareike Wulf. „Im Bundestag habe ich der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zugestimmt. Die Gespräche beim Panzerpionierbataillon 1 zeigen mir, dass dies zwar eine schwere, aber richtige Entscheidung war und unsere Unterstützung damit nicht enden darf!“, bilanzierte sie am Ende des Besuchs.

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