Mareike Wulf

Vor Ort: Für die Stärkung des Staatsbades und die Innenstadt Bad Pyrmont

Das Staatsbad Pyrmont leidet wie viele niedersächsische, auf den Tourismus angewiesene Kommunen unter den Folgen der Corona-Pandemie. Auch hier hat die Pandemie aber viele bereits bestehende Probleme verschärft. Hierzu habe ich mich mit Herrn van Iersel, Vorsitzender des DEHOGA Kreisverbandes Bad Pyrmont und Geschäftsführer des renommierten Steigenberger Hotels ausgetauscht.

Die Situation im Hotel- und Gaststättengewerbe ist angespannt, das ist auch in Bad Pyrmont zu spüren. Das stolze Staatsbad mit ruhmreicher Geschichte muss mehr Beachtung finden, dass galt aber bereits vor der Corona-Pandemie. Der Fachkräftemangel, der in Teilen nur noch durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland behoben werden kann, ist nur ein Beispiel dafür.

Ein anderer Punkt, an dem ich unbedingt ansetzen möchte, ist die Entwicklung der Stadt –vor allem auch der Innenstadt. Zu sehen, wie diese wunderbare alte Bäderarchitektur zusehends durch Leerstände geprägt ist und verfällt, tut einem in der Seele weh. Hier müssen wir alle Mittel nutzen.

Bad Pyrmont könnte ein Aspirant für das „Niedersächsische Quartiersgesetz“ sein und davon profitieren. Dafür möchte ich mich stark machen.

Auch Bundesmittel können helfen, die Stadt modern zu entwickeln und aufzustellen. Die stärkere Verpflichtung der Eigentümerinnen und Eigentümer zentrale Immobilien nicht jahrzehntelang leer stehen zu lassen, sollte kein Tabu sein dürfen. Nur mit Engagement vor Ort und innovativen Ideen aus der Stadtgesellschaft heraus, werden wir Veränderungen bewirken.

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