Berlin/Hameln, 21. Mai 2026 – Der MTV Bad Pyrmont ist im Zentrum der Bundespolitik angekommen: Anlässlich des 4. Bundesweiten Trikottags (am 13. Mai) hat die Bundestagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf das Trikot der Volleyballerinnen des MTV Bad Pyrmont ins Bundeskanzleramt getragen. Ihr Besuch im Kanzleramt war einer Sitzung des Bundeskabinetts geschuldet, an der Mareike Wulf in ihrer Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin teilgenommen hatte.
„Die Kabinettsitzung am sogenannten Trikottag war eine schöne Gelegenheit, ein Stück Weserbergland ins Kanzleramt zu tragen. Die Sitzung selbst habe ich natürlich nicht in den Farben des MTV absolviert. Aber bei aller Seriosität wollte ich es mir nicht nehmen lassen, zumindest am Rande ein Zeichen für den Sport und für unsere Vereinskultur zu setzen“, erklärte Wulf.
Der Trikottag ist eine gemeinsame Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und seiner Mitgliedsorganisationen. Alle 29 Millionen Sportvereinsmitglieder und rund 86.000 Sportvereine in Deutschland waren dazu aufgerufen, am 13. Mai ihr Vereinstrikot oder ihre Sportkleidung im Alltag zu tragen – ob im Büro, in der Schule, beim Einkaufen oder wie Mareike Wulf im Kanzleramt.
„Es geht darum, sichtbar zu machen, was Sportvereine jeden Tag leisten: Sie fördern Gesundheit, schaffen Gemeinschaft und bringen Menschen unterschiedlichster Generationen und unterschiedlicher Herkunft zusammen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen sind unsere Vereine Orte des Zusammenhalts und des Miteinanders“, so Wulf.
Neben Sichtbarkeit brauche es aber auch handfeste sportpolitische Weichenstellungen. Mareike Wulf wies in diesem Zusammenhang auf die erste Lesung des Sportfördergesetzes am 21. Mai im Deutschen Bundestag hin. Ziel des Gesetzes sei es, der Förderung des Spitzensports eine neue gesetzliche Grundlage zu geben.
„Mit dem Sportfördergesetz schaffen wir ein modernes, transparentes und verlässliches Fördersystem für den Spitzensport in Deutschland. Gleichzeitig stärken wir die Stellung der Athletinnen und Athleten und richten die Förderung noch stärker an ihren Bedürfnissen aus. Zudem sorgen wir dafür, dass Bundesmittel künftig effizienter und zielgerichteter eingesetzt werden“, erklärte Wulf.
Sportvereine leisteten nicht nur im Breiten- und Nachwuchssport Enormes, sondern seien auch die Basis vieler sportlicher Spitzenkarrieren. Umgekehrt profitiere sportliche Nachwuchsarbeit von erfolgreichen Vorbildern. Die Stärkung von Vereinssport und Spitzensport seien daher zwei Seiten einer Medaille, betonte Wulf abschließend.


