Berlin/Hameln, 23. März 2026 – Der Bund hat einen neuen Projektaufruf im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) gestartet. Erstmals stellt er damit insgesamt 250 Millionen Euro gezielt für die Sanierung und Modernisierung kommunaler Schwimmbäder bereit.
Die Bundestagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf begrüßt das Programm ausdrücklich und ruft die Kommunen im Wahlkreis Hameln-Pyrmont – Holzminden zur Teilnahme auf: „Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Infrastruktur. Für das Erlernen und den Erhalt der Schwimmfähigkeit, für die Gesundheitsförderung und die Arbeit zahlreicher Sportvereine sind kommunale Schwimmbäder unverzichtbar. Trotzdem leiden viele Schwimmbäder unter Sanierungsstaus. Vor diesem Hintergrund unterstützt der Bund nun gezielt Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Modernisierung ihrer Schwimmbäder.“
Kommunen können ihre Projektskizzen bis zum 19. Juni 2026 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen. Die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse und kann bis zu 45 Prozent, bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage sogar bis zu 75 Prozent der Projektkosten betragen. Der Bundesanteil muss mindestens 250.000 Euro umfassen und kann bis zu 8 Millionen Euro pro Projekt betragen. Auch die Weiterleitung der Fördermittel an Dritte, beispielsweise an Vereine, ist möglich.
Mareike Lotte Wulf betont die besondere Bedeutung des Projektaufrufs für die Region: „Gerade in ländlichen Räumen wie dem Weserbergland sind gute Schwimmbäder für die Attraktivität von Städten und Gemeinden ein wichtiges Pfund.“
Weitere Informationen zum Projektaufruf sind unter Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) abrufbar.

